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Basler feiert 30-jähriges Bestehen

Basler feiert 30-jähriges Bestehen

Nach dem Rekordumsatz-Jahr 2017 feiert die Basler AG in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Dabei blickt das Unternehmen mit Sitz in Ahrensburg auf eine ebenso bewegte wie erfolgreiche Vergangenheit zurück. Was als 2-Mann-Betrieb im Technikzentrum in Lübeck begann, hat sich zum weltweit führenden Hersteller von Industriekameras entwickelt.

Maßstäbe für die Zukunft setzen

Als Weltmarktführer setzt Basler heute in vielerlei Hinsicht Maßstäbe, sowohl produktseitig, als auch bei gesellschaftlich relevanten Themen wie der Nachwuchsförderung oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als Arbeitgeber genießt das Unternehmen einen hervorragenden Ruf und hat so den größten Talent-Pool der Branche aufbauen können. Basler engagiert sich stark in Schulprojekten und regionalen Initiativen, beispielsweise ist das Unternehmen Gründungsmitglied der „Stiftung Beruf und Familie im HanseBelt“ und besitzt bereits seit 2011 das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ der Hertie-Stiftung.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung der erfolgreichen ace Kameraserie sowie die Entwicklung und Vermarktung neuer Technologien wie 3D oder Embedded Vision sind wichtige Themen im Bereich der Produktstrategie. Auch in Zukunft soll eine nachhaltige Wachstumsstrategie den Erfolg des Unternehmens weiterführen. Mit der Akquisition der mycable GmbH, einem führenden Anbieter im Bereich der Beratung und Entwicklung von Embedded Computing-Architekturen, verstärkt Basler beispielsweise den Ausbau seines Geschäfts in Richtung Computer Vision.

Norbert Basler und Dietmar Ley sehen der Entwicklung der nächsten Jahre gespannt entgegen: „Der klassische Markt der Fabrikautomation verändert sich, das maschinelle Sehen wird stetig revolutioniert. Der Embedded Vision Trend wird die heute vorwiegend PC-basierte Bildverarbeitung nach und nach ablösen und gleichzeitig eine Vielzahl neuer Anwendungen ermöglichen. Wir möchten an dieser Entwicklung aktiv mitwirken und neue Marktsegmente erschließen. Dies wird den Grundstein für die Nachhaltigkeit unseres Wachstums legen.“

„Ich bin sehr stolz darauf, was wir bei Basler auf der Basis vertrauensvoller Zusammenarbeit und langfristiger Denkweise erreicht haben, insbesondere in unserem Rekordjahr 2017.“, betont Vorstandsvorsitzender Dietmar Ley. „Zu verdanken haben wir dies unserem Mut zum Risiko und der Bereitschaft, ständigen Wandel als normal zu begreifen – vor allem aber unseren weltweit mittlerweile über 600 Mitarbeitern, ihrer außergewöhnlich starken Identifikation mit dem Unternehmen, ihrer Kreativität und ihrer Leistungsbereitschaft.“

Vom Systemlieferanten zum Komponentenhersteller

Als Norbert Basler 1988 zusammen mit einem Kommilitonen und einem Startkapital von 2.000 D-Mark die Firma gründet, ist die Geschäftsidee klar: Ein Bildverarbeitungs-Unternehmen. Innerhalb weniger Jahre stellt sich Erfolg ein, insbesondere mit Systemen zur Prüfung von optischen Datenträgern. 10 Jahre später beginnt das Unternehmen eigene Kameras zu entwickeln und vermarktet diese ab 1998 weltweit. Ein Jahr später geht Basler an die Börse. Mit der neuen strategischen Ausrichtung auf das Kamerageschäft startet Basler in das neue Jahrtausend und zieht sich über die nächsten Jahre Schritt für Schritt aus dem Systemgeschäft zurück. Basler verstärkt den Vertrieb in Fernost und baut eine eigene Produktionsstätte in Singapur. Diese Strategie trug maßgeblich zum starken Wachstum des Unternehmens bei: Die Kameraproduktion stieg von gut 24.000 Stück im Jahr 2009 auf mehr als 450.000 Stück im Jahr 2017. Aufgrund der konsequenten Fokussierung auf die Volumensegmente des Industriekameramarkts erzielt Basler bei stetig sinkenden Durchschnittserlösen jährliche Umsatzwachstumsraten von über 15%, im Rekordjahr 2017 steigert Basler seinen Umsatz sogar um 54% im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Erfolg macht sich auch an der Börse bemerkbar: In 2017 ist die Basler-Aktie das erfolgreichste Wertpapier in Norddeutschland. Das stetige Wachstum ist nicht zuletzt auch Ergebnis der hohen Innovationsleistung des Unternehmens und der daraus folgenden hohen Attraktivität der Produkte am Markt.

Quelle: Basler

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Veröffentlicht von

Dirk Schaar

Ich bin seit über 20 Jahren in Automatisierung und Antriebstechnik unterwegs, weil mich die Technik-Themen immer wieder faszinieren und begeistern. Ich möchte meine Entdeckungen, Erlebnisse und Recherchen gerne mit meinen Lesern teilen - informativ, tiefgreifend, spannend, menschlich, lesenswert und charmant.

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