Basler präsentiert ein komplettes CoaXPress-over-Fiber TDI Vision System mit einer Bandbreite von bis zu zweimal 100 Gbps. Es überzeugt durch nahtlose Integration kompatibler Komponenten wie TDI-Zeilenkamera, programmierbarem Data Forwarding-Framegrabber, Software, Transceiver-Modulen, Kabeln und Kühllösungen.
Eine Besonderheit ist die hohe Datenreduktion durch Bildvorverarbeitung auf dem Framegrabber mithilfe der Software Visual Applets. Dies ermöglicht die Realisierung einer robusten Systemarchitektur mit geringer CPU-Last. Laut Hersteller können 20 bis 50 Prozent der Hardwarekomponenten (wie GPUs, CPUs und Framegrabber) eingespart und die Entwicklung beschleunigt werden. Die racer 2 XL TDI-Zeilenkamera mit dem aktuellen GPixel GLT5016BSI CMOS-Zeilensensor liefert mit 256 TDI-Stufen eine sehr hohe Zeilenrate von bis zu 500 kHz bei 16k Auflösung. Für die Kühlung der Kamera sind passive Kühlrippen oder ein aktiver Druckluftkühler verfügbar. Die optische Verbindung sorgt für elektromagnetische Verträglichkeit und erlaubt sehr lange Kabelstrecken.
Die Kamera ist mit dem programmierbaren imaFlex 2 Dual 100 Framegrabber kompatibel. Dieser verfügt über zwei QSFP28-Verbindungen, um bis zu zwei racer 2 XL TDI-Zeilenkameras zu betreiben oder eine Kamera und eine optische Data Forwarding-Verbindung zu einem weiteren imaFlex 2 Framegrabber mit voller Bandbreite von 100 Gbps pro Connector anzuschließen.
Durch die Kompatibilität aller Komponenten und die Bildvorverarbeitung entsteht ein leistungsfähiges, homogenes, robustes und zukunftssicheres Gesamtsystem.
Das Gesamtsystem lässt sich flexibel an unterschiedliche Kundenanforderungen anpassen und eignet sich besonders für Wafer- und Halbleiterinspektion, Batteriezellen-, Flachbildschirm- und Leiterplatteninspektion. Für die Integration passender Komponenten wie Objektive und Beleuchtung sowie für Entwicklungs- und Beratungsleistungen unterstützen Fachleute des Herstellers die Kunden. „Mithilfe unserer Erfahrung entwickeln und implementieren wir TDI Vision Systeme zusammen mit unseren Kunden in kurzer Zeit“, sagt Jochen Dreeßen, Head of Performance Product Systems bei Basler. Durch die Kompatibilität aller Komponenten und die Bildvorverarbeitung entstehe ein leistungsfähiges, homogenes, robustes und zukunftssicheres Gesamtsystem, was die Gesamtbetriebskosten (TCO) für ihre Kunden signifikant senke.
Quelle: Basler






