Was braucht es, um industrielle Wertschöpfung krisenfest und zukunftssicher zu machen? Antworten darauf lieferte die Harting Technologiegruppe bei ihrer internationalen Fachpressetagung in Espelkamp. Journalistinnen und Journalisten aus aller Welt bekamen einen Einblick in Lösungen rund um die Themen resiliente Energieinfrastruktur, smarte Fertigung, Robotik und digitale Entwicklungsprozesse.
In ihren Impulsvorträgen erörterten unter anderem Jörg Scheer, Senior Vice President Market und Norbert Gemmeke, Senior Vice President Global Product Development, Project Management, Innovation, wie der stetig wachsende Energiebedarf der Industriegesellschaft technologisch bewältigt werden kann. „Daten und Energie/Leistung sind die zentralen Lebensadern moderner Anlagen. Unsere Verbindungstechnik sorgt dafür, dass beide zuverlässig und sicher übertragen werden“, sagt Norbert Gemmeke.

„Produkte, Lösungen und Services rund um die All Electric Society werden das Rückgrat unserer zukünftigen Industrie und Gesellschaft bilden“, sagt Jörg Scheer, Senior Vice President Market bei Harting.
Intelligent vernetzte Automatisierungslösungen müssen zunehmend hohe Leistungen und Datenmengen übertragen. Damit steigen die Anforderungen an Komponenten. Netzbetreiber setzen auf Hersteller, die stabile, skalierbare Netze und integrierte Energiespeichersysteme bieten. Modular aufgebaute Infrastruktur und neue Steckverbinder- und Kabellösungen tragen dazu bei, Energiesysteme zukunftssicher zu gestalten und unterschiedliche Lastsituationen effizient und zuverlässig zu beherrschen.
Ein weiterer thematischer Schwerpunkt lag auf der fortschreitenden Entwicklung in der Robotik und der industriellen Fertigung. Neben klassischen Industrielösungen gewinnen mobile, kollaborative und zunehmend autonome Systeme an Bedeutung. Modulare Maschinenkonzepte mit möglichst hoher Flexibilität ermöglichen die industrielle Transformation in der Fabrik der Zukunft. Der Grund: Sie können sich an künftige Produktionsanforderungen anpassen.
Auch im Bereich der Automatisierung beleuchtete die Veranstaltung Trends, die höhere Datenraten, steigende Gerätevielfalt und vernetzte Produktionsumgebungen unterstützen. Moderne Schirmungskonzepte, hybride Anschlusstechnik und modulare Bauformen ermöglichen hier flexible Gerätekonzepte. Ergänzend unterstützen digitale Tools wie Konfiguratoren und Datenservices Planungs‑ und Beschaffungsprozesse, sodass Unternehmen technische Lösungen schneller identifizieren und integrieren können.

Produktexpertinnen und -experten erläuterten die jeweiligen Einsatzbereiche der Innovationen an Exponaten und Demonstratoren.
Produktexpertinnen und -experten erläuterten die jeweiligen Einsatzbereiche der Innovationen an Exponaten und Demonstratoren. Die Live-Applikationen vermittelten das Gefühl eines Messebesuchs und gaben einen Einblick in den Harting Auftritt auf der Hannover Messe. Konkrete Beispiele verdeutlichten, welchen Beitrag Verbindungstechnik für eine elektrifizierte und digital unterstützte Industrie leistet. „Bei vielen Anwendungen entscheidet am Ende die richtige Schnittstelle darüber, ob Systeme zuverlässig funktionieren. Deshalb legen wir Wert auf hohe Qualität und zuverlässige Produkte“, erläutert Danny Hörig, Industry Segment Manager Robotics bei Harting.
Nur wenige Tage später fand die Hannover Messe Preview statt. Auch dort gab Harting interessierten Medienvertreterinnen und -vertreter aus aller Welt noch einmal vorab Einblicke in die diesjährigen Messeschwerpunkte – und damit einen frühen Ausblick auf die Technologien, die die industrielle Vernetzung der kommenden Jahre prägen werden.
Text-/Bildquelle: Harting






