Die interpack China 2026 findet vom 16. bis 18. November im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) statt. Als Mitglied der interpack Alliance bringt die Messe die internationale Verpackungs- und Prozessindustrie zusammen und legt den Schwerpunkt auf praxisnahe Technologiedemonstrationen sowie unmittelbar umsetzbare Lösungen für die Produktion.
Zu den zentralen Themen zählen Automatisierung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Verpackungslösungen. Auf einer Fläche von mehr als 70.000 Quadratmetern präsentieren rund 970 Aussteller ihre Produkte und Technologien. Erwartet werden über 47.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland.
Fokus auf intelligente Produktion
Die Smart Packaging Zone widmet sich den Themenfeldern Automatisierung, Digitalisierung und intelligenter Produktion. Ergänzend behandelt die Green Power Zone nachhaltige und recycelbare Materialien. Das interpack Spotlight Forum sowie begleitende Summits informieren über aktuelle Trends und Entwicklungen der Verpackungs- und Prozessindustrie. Ein Matchmaking-Programm ermöglicht zielgerichtete Einzelgespräche zwischen Ausstellern und Einkäufern.
Zu den bereits bestätigten internationalen Ausstellern zählen unter anderem Multivac, Incoe, Koch, Waldner, Langguth, Aasted, Stora Enso und Nordmeccanica. Insgesamt sind Unternehmen aus zwölf Ländern und Regionen vertreten. Angesprochen werden Einkäufer aus den Sektoren Lebensmittel, Getränke, Süßwaren, Backwaren, Pharma, Kosmetik, Konsumgüter sowie Industriegüter.
Navigationsrouten strukturieren das Angebot
Neu eingeführt werden dedizierte Navigationsrouten, die entlang realer Produktionsszenarien durch die Messe führen. Sie adressieren Herausforderungen wie steigende Materialpreise, Lieferengpässe, Kostenoptimierung, neue Compliance-Anforderungen und den sicheren Kapazitätsausbau.
Das Programm umfasst neun Fachbereiche: KI und Smart Packaging, Kunststoffverpackungen, Papierverpackungen, Lebensmittel und Getränke, Home- und Personal Care sowie Kosmetik, Foodservice, Logistik und grenzüberschreitender E-Commerce, Pharma und Healthcare sowie Pet Food. Jede Route führt gezielt zu den passenden Maschinen- und Materiallieferanten und ermöglicht so einen effizienten, auf die individuellen Anforderungen zugeschnittenen Sourcing-Prozess.
Live-Demonstrationen unter Realbedingungen
Der Bereich „Packaging Extreme Challenges“ bildet reale Produktionsbedingungen direkt auf dem Messegelände ab. Materialien, Produkte und Maschinen werden dabei einem umfassenden Belastungstest unterzogen, um ihre Zuverlässigkeit unter Bedingungen wie schwerer Befüllung, Hochtemperatursterilisation, langen Transportwegen und häufigen Formatwechseln zu prüfen.
Zu den Highlights zählt ein Standbeutel, der einem Druck von bis zu 100 kg standhält, ohne zu bersten. Eine wiederverschließbare Deckelfolie behält ihre Haftung nach 50 Anwendungen, und eine multiformatfähige Verpackungsmaschine vollzieht einen kompletten Formatwechsel in 30 Sekunden. Weitere Demonstrationen umfassen einen Hotmelt-Kartonverschließer mit 40 bis 100 Kartons pro Minute, ein KI-gestütztes Röntgeninspektionssystem zur Detektion von Fremdkörpern ab 0,1 mm sowie eine automatische Tiefziehmaschine, die eine Folienausnutzung von 80 bis 90 % bei einem Energiebedarf von 11 kWh erreicht. Ergänzt wird das Angebot durch eine Pulververpackungsmaschine mit über 80 Schnitten pro Minute und einen hygienischen Steilförderer mit einem Reinigungszyklus von 30 Sekunden.
Quelle: Messe Düsseldorf







