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Maschinenbildverarbeitung: So reduziert Inspekto die Kosten

Maschinenbildverarbeitung: So reduziert Inspekto die Kosten

Kakebo ist die japanische Kunst des Geldsparens. Beim Implementieren eines Maschinenbildverarbeitungssystems zu Qualitätssicherungszwecken Geld zu sparen, kann noch einfacher sein. Im Folgenden vergleicht Zohar Kantor, VP für Vertrieb und Projektmanagement von Inspekto, die Kosten von herkömmlicher und autonomer Maschinenbildverarbeitung:

Maschinenbildverarbeitung war schon immer ein notwendiges Übel. Hersteller benötigen visuelle Qualitätssicherung zur Erkennung fehlerhafter Produkte, doch das ist ein teurer, komplexer und von Experten abhängiger Prozess.

Maschinenbildverarbeitung: So reduziert Inspekto die Kosten

Zohar Kantor ist Vice President VP für Vertrieb und Projektmanagement bei Inspekto in Tel Aviv, Israel

 

Die Kosten herkömmlicher Maschinenbildverarbeitung

Wenn sich der Hersteller dazu entschlossen hat, visuelle QS an einem Punkt in der Fertigungsanlage zu implementieren, benötigt er einen Systemintegrator, der eine maßgeschneiderte Lösung erstellt. Aufgrund der anfallenden Kosten müssen QS-Manager in der Industrie jeden Punkt in der Fertigungsanlage berücksichtigen, um zu entscheiden, ob die Investition gerechtfertigt ist.

Der Systemintegrator erstellt einen Konzeptnachweis, entwickelt eine mögliche Lösung, testet und optimiert diese und erhält schließlich eine Installation. Er muss die erforderlichen Komponenten zulasten des Herstellers kaufen, wie z. B. Kameras, Objektive, Beleuchtung, Gehäuse, Kommunikation und mehr. Vorausgesetzt, eine Lösung kann für den Zielpunkt in der Fertigungsanlage genutzt werden, erstellt der Systemintegrator diese.

Der Hersteller muss nicht nur die Dienstleistungen des Systemintegrators bezahlen, sondern ihm fallen zusätzliche Kosten aufgrund von Wartezeiten, bis die Lösung einsatzbereit ist, und Ausfallzeiten während Installation, Test und Kommissionierung an. Für eine einzelne Inspektionsaufgabe bei einem vordefinierten Produkt entstehen dem Hersteller Kosten im Bereich von € 20.000 bis € 150.000.

Neben dem Investitionsaufwand zur Einrichtung und Inbetriebnahme eines Systems muss der Hersteller auch Betriebsausgaben bedenken. Ändert sich etwas am Aufbau des Werks oder wird die Fertigungsanlage modifiziert, muss sich der Hersteller erneut an den Systemintegrator wenden, damit dieser das System anpasst oder umgestaltet – üblicherweise nachdem Fehler über einen bestimmten Zeitraum hinweg nicht bemerkt wurden. Die Wiederverwendung der Lösung an einer anderen Stelle des Werks kommt normalerweise nicht infrage.

Diese Kosten bedeuten in Kombination mit der Komplexität der Lösung und der langen Implementierungszeitrahmen, dass es für viele Hersteller nur möglich ist, visuelle QS-Lösungen an Hauptknotenpunkten einer Fertigungsanlage zu implementieren (in den meisten Fällen Abschlussinspektionen). Dies erhöht die Ausschussrate und reduziert Produktivität und Rendite. Wie sagte ein Werksleiter einmal: Der visuelle QS-Test zum Abschluss schützt den Kunden; die vielen visuellen QS-Tests dazwischen schützen das Werk.

Die Zeiten ändern sich

Autonome Maschinenbildverarbeitungstechnologie bietet Herstellern eine kosteneffektive Alternative. Indem sich der Hersteller für ein kleines, eigenständiges, selbstlernendes System entscheidet, das in wenigen Minuten vom eigenen Personal installiert werden kann, realisiert er Kosteneinsparungen von bis zu 90 % bezüglich Tests, Dienstleistungen und Hardware.

Autonome Maschinenbildverarbeitungssysteme können in Minuten oder Stunden anstelle von Wochen oder Monaten installiert werden. Dieser geringere Zeit- und Kostenaufwand bedeutet, dass Hersteller das System an jedem Punkt der Fertigungsanlage implementieren können, was eine umfassende Qualitätssicherung ermöglicht, bei der visuelle Qualitätssicherung in der gesamten Fertigungsanlage durchführbar ist. Noch besser: Ein selbstlernendes System lässt sich einfach und unabhängig von einem Punkt der Fertigungsanlage zu einem anderen befördern, wo es sich selbst an eine neue Umgebung oder neue Produkte anpasst.

Zudem übertreffen die Einsparungen aufgrund von autonomer Maschinenbildverarbeitung die Kosten jedes einzelnen QS-Standorts bei weitem. Dies hat Auswirkungen auf das gesamte Herstellungsparadigma: Es wird sichergestellt, dass jeder Schritt in der Fertigungsanlage die Vorgaben einhält und Ausschusskomponenten ausgegliedert werden, bevor sie mit guten Komponenten zu einem fehlerhaften Produkt kombiniert werden.

Wenn man dies bedenkt, dass sind die Einsparungen durch autonome Maschinenbildverarbeitungssysteme wesentlich höher als 90 %. Hersteller müssen nicht auf die japanische Kunst von Kakebo zurückgreifen, um Geld zu sparen – sie müssen einfach nur autonome Maschinenbildverarbeitung nutzen.

Halle 1, Stand D81

Quelle: Inspekto

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Veröffentlicht von

Dirk Schaar

Ich bin seit über 20 Jahren in Automatisierung und Antriebstechnik unterwegs, weil mich die Technik-Themen immer wieder faszinieren und begeistern. Ich möchte meine Entdeckungen, Erlebnisse und Recherchen gerne mit meinen Lesern teilen - informativ, tiefgreifend, spannend, menschlich, lesenswert und charmant.

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