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Sercos OPC UA Companion Standard verfügbar

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Die OPC Foundation und Sercos International geben die Verfügbarkeit des Sercos OPC UA Companion Standards bekannt. Diese Spezifikation beschreibt die Abbildung des Sercos Gerätemodells und der Sercos Geräteprofile auf OPC-UA, sodass die von Sercos Geräten zur Verfügung gestellten Funktionen und Parameter in einer herstellerübergreifenden Art und Weise über OPC-UA zugänglich gemacht werden. Diese Initiative zielt darauf ab, den Datenaustausch zwischen Maschinenperipherie und übergeordneten IT-Systemen zu vereinfachen sowie die Anforderungen von Industrie 4.0 hinsichtlich einer semantischen Interoperabilität zu unterstützen. Die OPC Foundation und Sercos International haben ihre Kooperation im Jahr 2011 begonnen mit der gemeinsamen Zielsetzung, die Maschinenintegration und die Kommunikation zwischen Maschinenperipherie und übergeordneten IT-Systemen zu verbessern.

„Sercos bietet ein umfassendes Gerätemodell und verschiedene, standardisierte Geräteprofile, welche sinnvollerweise in einen OPC-UA-Namensraum abgebildet werden. Der Sercos OPC UA Companion Standard ermöglicht eine Interoperabilität zwischen Maschinen, aber auch die Maschinenintegration mit Cloud-basierten Anwendungen auf einfachste Weise. Sercos Anbieter werden nun von den vielfältigen service-orientierten Funktionalitäten der OPC-UA-Architektur profitieren können und so einfach die Vision vom Datenfluss aus der Embedded-Welt bis in die Cloud nutzen können. Das OPC Ecosystem wird nun seine Produkte problemlos mit der Unterstützung der vielfältigen Netzwerktechnologie von Sercos erweitern können. Beide Organisationen arbeiten zusammen, um Zulieferern zu helfen, zertifizierte Produkte mit der Unterstützung dieses neuen Companion Standards auf den Markt zu bringen“, sagt Burke, OPC Foundation Präsident und Geschäftsführer.

Einordnung von OPC UA in die Sercos Systemarchitektur.

„In heutigen Automatisierungssystemen müssen Geräte verschiedener Hersteller integriert und gewartet werden. Daraus entstehen nicht unerhebliche Aufwände im gesamten Produktlebenszyklus. Gleichzeitig werden in der Produktionsplanung und Produktionssteuerung prozess- und maschinenbezogene Informationen benötigt, um eine effiziente Nutzung der zur Verfügung stehenden Produktionsmittel zu ermöglichen. Ein vielversprechender Lösungsansatz ist deswegen die Definition eines einheitlichen Mappings, das die von Sercos umfassend definierte Semantik mit dem OPC-UA-Informationsmodell zusammenbringt. Die möglichen Anwendungsfälle reichen von der Geräteparametrierung über die Netzwerkkonfiguration bis hin zum Energiemanagement und der vorbeugenden Instandhaltung. Auch lassen sich neue Geschäftsmodelle einfach umsetzen, da auf einer einheitlichen und herstellerübergreifenden Semantik aufgesetzt werden kann”, sagt Peter Lutz, Geschäftsführer von Sercos International e.V.

Die spezifizierten Abbildungsregeln von Sercos auf OPC-UA können für verschiedene Implementierungsansätze genutzt werden. Zum einen kann die OPC-UA-Server-Funktionalität in einem Sercos Master (z.B. CNC- oder SPS-Steuerung) realisiert werden. Es ist jedoch auch möglich, diese Funktionalität in einen Sercos-Slave zu verlagern und die OPC-UA-Zugriffe direkt mit den Feldgeräten parallel zur Sercos-Echtzeit-Kommunikation oder ganz ohne Sercos-Echtzeit-Kommunikation durchzuführen. Damit ist eine durchgängige Kommunikation mit OPC-UA bis in die Feldebene möglich, ohne auf die schnelle Echtzeitkommunikation des Sercos Automatisierungsbusses zu verzichten.


www.opcfoundation.org

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