Vom 6. bis 8. Oktober zeigt Zebra Technologies auf der Vision in Stuttgart neue Lösungen aus seinem Portfolio für KI- und 3D-basierte industrielle Bildverarbeitung. Damit reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die wachsende Nachfrage von Logistikunternehmen, die ihre Middle-Mile-Prozesse optimieren möchten.
Fortschritte in den Bereichen KI und 3D-Technologie haben den Einsatz industrieller Bildverarbeitung in der schnelllebigen Logistik mit hohen Durchsatzmengen beschleunigt. Logistikunternehmen setzen entsprechende Lösungen inzwischen für die Erkennung von Blockaden auf Förderbändern, die Prüfung von Paketen auf Unregelmäßigkeiten und Beschädigungen, die Optimierung der Raumnutzung, die Überprüfung von Etiketten sowie die bildverarbeitungsgeführte robotische Kommissionierung und Sortierung ein.
Neue Perspektiven für Logistikanwendungen
Paul Eyre, Global Director Machine Vision bei Zebra Technologies, erklärt, dass Kunden aus der Fertigungsindustrie ihre Herausforderungen bei der visuellen Inspektion mithilfe von 2D-, 3D- und KI-basierten Lösungen von Zebra und Partnern bewältigen. Nun eröffne sich auch für Logistikunternehmen ein Potenzial, um Arbeitsabläufe intelligent zu automatisieren und einen besseren Überblick über Betriebsmittel und Bestände zu gewinnen.
Am Stand des Unternehmens in Halle 8, Stand B40, können Besucher das Machine-Vision-Team einschließlich der Fachleute von Photoneo, das inzwischen zu Zebra Technologies gehört, kennenlernen und die neuen Lösungen in praxisnahen Vorführungen erleben.
Smart Vision Sensor mit erweiterten KI-Funktionen
Der KI-fähige Smart Vision Sensor NS42 wird mit neuen Deep-Learning-Funktionen für Klassifizierung und Segmentierung vorgestellt. Diese ergänzen die bereits verfügbaren Funktionen zur Anomalieerkennung und optischen Zeichenerkennung. Der Sensor verfügt über eine Neural Processing Unit, die für die beschleunigte Ausführung von KI- und Machine-Learning-Algorithmen optimiert ist, und bietet die erforderliche Rechenleistung sowie Speicherkapazität für rechenintensive KI-Aufgaben.

CV70 CXP-Bildverarbeitungskamera
Datums- und Chargencodes, Teile- sowie Seriennummern auf einer Produktionslinie werden mithilfe eines vortrainierten OCR-Modells gelesen. Der NS42 bewältigt anspruchsvolle Anwendungen der Texterkennung wie geprägte Zeichen, Laserkennzeichnungen, kontrastarme Beschriftungen und uneinheitliche Druckbilder. Die Funktionen zur Anomalieerkennung liefern Heatmaps, die Ort und Ausprägung einer Abweichung anzeigen und so auch feine Unregelmäßigkeiten aufspüren.
Kompakte Kamera und Erkennung von Förderbandblockaden
Die neue Bildverarbeitungskamera CV70 CXP eignet sich für Anwendungen mit hoher Geschwindigkeit und Auflösung. Sie ist als Single-Link- oder Dual-Link-Modell erhältlich, bietet eine hohe Bandbreite bei geringer Latenz und arbeitet mit passiver Kühlung. Als kleinste Dual-Link-CXP-Kamera auf dem Markt lässt sie sich laut Hersteller auch bei beengten Platzverhältnissen installieren.
Die intelligenten Kameras des Modells Zebra Iris GTX ermöglichen eine schnelle Bilderfassung mit hoher Auflösung und lassen sich so positionieren, dass sie den gesamten Förderbereich überwachen. In Verbindung mit der KI-gestützten Software Zebra Aurora erkennt die Lösung tatsächliche und vermeintliche Förderbandblockaden unmittelbar bei ihrem Auftreten und löst bei einer echten Blockade eine Warnmeldung mit visueller Bestätigung aus.
Software für die robotergestützte Bildverarbeitung
Mit dem unter neuem Namen geführten Aurora Vision Guided Robotics Studio erweitert Zebra sein Aurora-Portfolio für industrielle Bildverarbeitungssoftware. Die Vorführungen am Messestand zeigen, wie die KI- und 3D-Funktionen der Aurora VGR Suite gezielt auf die Anforderungen von Lager- und Logistikprozessen zugeschnitten sind. Am Mittwoch, dem 7. Oktober, halten Führungskräfte von Zebra um 14:00 Uhr in Halle 8 zudem einen Vortrag zum Thema KI und industrielle 3D-Bildverarbeitung für Frontline-Mitarbeitende, der aktuelle Forschungsergebnisse und Anwendungsbeispiele aus der Logistikbranche vorstellt.
Quelle: Zebra Technologies







