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Bundeskanzler Merz besucht Harting

Zukunftsweisende Anschlusstechnik für die All Electric Society

08.05.2026
von Redaktion INDUSTRIELLE AUTOMATION

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich auf der Hannover Messe über Highlights der Harting Technologiegruppe informiert.  Im Fokus standen Lösungen für die widerstandsfähige und nachhaltige Energieversorgung, für die intelligente Digitalisierung sowie für die flexible Automatisierung.

Mit einer Delegation aus Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies sowie dem EU-Kommissar für Wirtschaftlichkeit und Produktivität Valdis Dombrovskis besuchte Merz den Harting Stand am frühen Morgen. Im Fokus standen Lösungen für die widerstandsfähige und nachhaltige Energieversorgung, für die intelligente Digitalisierung sowie für die flexible Automatisierung. Am Abend des ersten Messetages informierte die Technologiegruppe Journalisten über aktuelle Geschäftsentwicklungen und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Brennstoffzellen-Anlage als weiterer Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit

Bundeskanzler Merz und die Delegation ließen sich unter anderem zuverlässige Anschlüsse für Energiespeicher zeigen. Harting setzt selbst auf die Technologie. In Kooperation mit dem Start-up Reverion entsteht derzeit am Standort Espelkamp eine Brennstoffzellen-Pilotanlage, die die bestehenden Biogas- und Photovoltaikanlagen ergänzen wird. Zunächst wird die Anlage das lokal produzierte Biogas direkt in Strom umwandeln und so die Energieversorgung des Standorts Espelkamp noch effizienter und klimaneutraler machen. Künftig soll sie dann auch die erzeugte regenerative Energie in Form von grünem Wasserstoff zwischenspeichern und ihn bedarfsgerecht wieder in nutzbare Energie umwandeln. Das Besondere: Die Anlage besticht durch einen außergewöhnlich hohen elektrischen Wirkungsgrad von bis zu 80 Prozent. Im Innern befinden sich außerdem Steckverbinder von Harting: Han HPR-Gehäuse sowie Han Modular-Einsätze.

„Die neue Brennstoffzellen-Anlage ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung Klimaneutralität und Energieunabhängigkeit. So können wir künftig Versorgungsengpässen vorbeugen“, erklärt Philip Harting, CEO der Technologiegruppe. Dies bekräftigte er vor dem Hintergrund der geopolitischen Rahmenbedingungen, andauernder Handelskonflikte und einer zunehmenden Regionalisierung von Wertschöpfungsketten auch während der Pressekonferenz auf dem Stand. „Industrie und Wirtschaft durchleben tiefgreifende Veränderungen. Es gilt, sich frühzeitig anzupassen und die daraus resultierenden Chancen zu nutzen“, erläutert Philip Harting. „Unsere Vision, ‘Wir wollen die Zukunft mit Technologien für Menschen gestalten‘, gibt uns dabei Orientierung über kurzfristige Entwicklungen hinaus. Denn eins steht fest: Fortschritt braucht weiterhin zuverlässige Steckverbinder- und Kabellösungen für die Übertragung von Strom und Daten,“ so der Harting CEO.

Optimistisch in die Zukunft

Aktuell entwickelt sich das Geschäft der Technologiegruppe positiv. Harting rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 mit einem Umsatzwachstum von mehr als 10 % gegenüber dem Vorjahresergebnis (1,1 Milliarden Euro). „Einen Aufwärtstrend haben wir bereits prognostiziert. Dieser setzt sich aktuell fort. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir nachhaltig aufgestellt sind, global präsent sind und lokal nah an unseren Kunden agieren.“

Fokus auf skalierbare und effiziente industrielle Systemlösungen

Auf der Hannover Messe 2026 zeigte die Technologiegruppe, wie moderne Verbindungstechnik Energiesysteme, Datenflüsse und automatisierte Prozesse intelligent koppelt. Durch das reibungslose Zusammenspiel entstehen robuste, skalierbare und effiziente industrielle Systemlösungen, die flexibel auf neue Anforderungen angepasst werden können.

Energie­Resilienz: Gezeigt wurde, wie sich belastbare Energiestrukturen aufbauen lassen. Dazu gehören Komponenten, die eine sichere Stromversorgung gewährleisten, Lasten flexibel steuern und dezentrale Versorgungskonzepte einbinden. So lassen sich Versorgungsschwankungen ausgleichen und Energie effizienter nutzen.

Skalierbare Fertigungssysteme: Modularität und Flexibilität sind entscheidend für moderne Produktionskonzepte. Im Fokus stand daher Verbindungstechnik, mit der sich Maschinen und Anlagen einfacher erweitern, vernetzen oder umrüsten lassen. Standardisierte Schnittstellen und robuste, flexible Verkabelungen machen Fertigungsprozesse dynamisch anpassbar – von kleinen Produktionszellen bis zu vernetzten Anlagenverbünden.

Zukunftssichere Anschlusstechnik: Mit zunehmender Digitalisierung steigen die Anforderungen an industrielle Kommunikationssysteme. Die Technologiegruppe zeigte in der Messewoche Lösungen, die hohe Datenraten sicher übertragen und in bestehende industrielle Umgebungen integrierbar sind. Damit unterstützen sie den Aufbau langfristig planbarer Netzwerkinfrastrukturen, auch in anspruchsvollen industriellen Umgebungen.

Digitale Tools: Digitale Werkzeuge helfen Anwenderinnen und dabei, industrielle Anwendungen schneller zu planen, flexibler zu konfigurieren und transparenter zu dokumentieren. Präsentiert wurden neue Tools, die Engineering-Prozesse vereinfachen, Entscheidungsprozesse unterstützen und wertvolle Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts bereitstellen. So lassen sich Entwicklungszeiten reduzieren und Abläufe effizienter gestalten.

Bild: Hochrangige Gäste zum Messeauftakt: Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Ehefrau Charlotte Merz besuchten mit einer Delegation aus Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (3.v.r.), dem EU-Kommissar für Wirtschaftlichkeit und Produktivität Valdis Dombrovskis (2.v.r.) sowie dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies (r.) den Harting Stand. Ebenso im Bild: die Geschäftsführerin Harting Brasilien, Poliana Lanari, Senior Vice President Market, Jörg Scheer, und CEO Philip Harting (v.l.n.r.).

Quelle: Harting

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