Prozessoptimierung

Datenmanagement als Treiber der digitalen Transformation

15.12.2025
von Redaktion INDUSTRIELLE AUTOMATION

Die Einführung dynamischer Datenerfassungssysteme markiert mehr als nur eine technische Weiterentwicklung. Sie steht für einen Paradigmenwechsel hin zu einer intelligenten, vernetzten und nachhaltigen Industrie. Wer seine Daten flexibel und transparent nutzt, reagiert schneller auf Marktanforderungen und sichert sich entscheidende Wettbewerbsvorteile. Voraussetzung dafür ist eine dynamische Datenerfassungslösung.

Lange galt die Produktdatenerfassung in industriellen Produktionsumgebungen als unveränderlicher Bestandteil der Maschinensteuerung. Präzise, aber unflexibel. Anpassungen an neue Produkte oder Prozesse bedeuteten in vielen Unternehmen aufwändige Eingriffe in Datenbankstrukturen und Software. Änderungen während des Projektverlaufs waren oft nur mit erheblichem Zeit- und Kostenaufwand möglich. Ein Maschinenbauer entschied sich, diesen Zustand zu verändern. Mit einer dynamischen und vollständig parametrisierbaren Datenerfassungslösung, umgesetzt auf Basis von MK Ware.

Vom statischen System zur flexiblen Plattform

Der entscheidende Fortschritt: Die Datenerfassung wurde entkoppelt von starren Strukturen und in eine Plattform überführt, die sich an den Lebenszyklus der Maschine und die Anforderungen des Produkts anpasst. Neue Parameter können heute einfach hinzugefügt, verknüpft und ausgewertet werden. Alles ohne eine komplette Neuprogrammierung.
Eine Schlüsselrolle spielt dabei der MKCollector, der Maschinensignale flexibel mit neuen Datenfeldern verbindet und sie in Echtzeit zur Auswertung bereitstellt. Ergänzend sorgt der MKSupervisor für Visualisierung und Analyse: Produktionsdaten lassen sich in Echtzeit überwachen, vergleichen und zur Prozessoptimierung nutzen.

Transparenz und Kontrolle in Echtzeit

Ein besonderer Mehrwert liegt in der Nachvollziehbarkeit von Änderungen an Prozessparametern. Jede Anpassung an Maschinenrezepturen wird automatisch dokumentiert, inklusive Zeitpunkt und Verantwortlichem. Damit wird nicht nur die Qualitätssicherung verbessert, sondern auch die regulatorische Nachverfolgbarkeit gewährleistet.
Die Lösung erlaubt zudem die parallele Datenerfassung über mehrere Produktionslinien und unterstützt die Trennung von Kundendaten. Das System lässt sich flexibel an unterschiedliche Steuerungen anpassen und kann damit in verschiedensten Produktionsumgebungen eingesetzt werden.

Mehr Effizienz, weniger Aufwand

Die Einführung der dynamischen Datenerfassung führte zu deutlich höherer Flexibilität, geringeren Anpassungskosten und verkürzten Reaktionszeiten bei Produktänderungen. Prozesse konnten schneller validiert und Abläufe effizienter gestaltet werden. Damit gewinnen Unternehmen nicht nur Kontrolle über ihre Produktionsdaten, sondern schaffen die Grundlage für eine agile und zukunftsorientierte Fertigung.

Text-/Bildquelle: MK Ware

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