Endress+Hauser ist glimpflich durch das Krisenjahr 2020 gekommen. Der konsolidierte Umsatz der Firmengruppe sank jedoch – stark beeinflusst durch Wechselkurse – um 3 % auf knapp unter 2,6 Mrd. Euro.
Selbst ein starkes Laborgeschäft konnte die Ausfälle in der Prozessautomatisierung nur teilweise ausgleichen. Während die Umsatzentwicklung im vergangenen Jahr damit deutlich hinter den Zielen blieb, hielt die Firmengruppe den Gewinn auf hohem Niveau. Dabei konnte das Unternehmen Kurzarbeit vermeiden und sogar leicht Beschäftigung aufbauen. Trotz Pandemie sei man auch stets lieferfähig geblieben, so CEO Matthias Altendorf. Er sieht das Unternehmen gut gerüstet, selbst wenn die nächsten Monate weiter unter dem Eindruck der Corona-Krise stehen: „Wir werden 2021 mit so vielen Produktneuheiten in den Markt gehen wie noch nie.“ 2021 rechnet die Firmengruppe mit Wachstum im einstelligen Prozentbereich, sieht den Gewinn aber stärker unter Druck.
Text-/Bildquelle: Endress+Hauser AG






