Helukabel aus Hemmingen ist neues Mitglied des IPAI, wie das Unternehmen Ende Januar mitteilte. Im Innovationspark Künstliche Intelligenz (IPAI) in Heilbronn (Bild) entsteht das größte Ökosystem für Künstliche Intelligenz (KI) Europas. IPAI widmet sich seit seiner Gründung im Jahr 2021 der Vernetzung von Akteuren aus Forschung, Industrie, Politik und Gesellschaft auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz.

KI-gestütztes optisches Inspektionssystem für Kabel und andere extrudierte Produkte (Bild: nLine)
Durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Partner sollen KI-Technologien praxisnah, anwendungsorientiert und verantwortungsvoll weiterentwickelt und eingesetzt werden. „Mit dem Beitritt zum IPAI unterstreichen wir unseren Anspruch, die Zukunft der Industrie aktiv mitzugestalten – vernetzt, verantwortungsvoll und mit Innovationsgeist“, sagt Geschäftsführer Marc Luksch. „Künstliche Intelligenz sehen wir als Schlüsseltechnologie, um unseren Kunden noch smartere, effizientere Lösungen und neue Mehrwerte zu bieten.“
Eine solche Lösung hat der Spezialist für elektrische Verbindungstechnik mit seinem Joint Venture nLine bereits auf den Markt gebracht. Hierbei handelt es sich um ein optisches Inspektionssystem, das mithilfe von KI extrudierte und zylindrische Produkte im laufenden Fertigungsprozess auf Fehler überprüft, wie zum Beispiel Kabel, Schläuche oder Seile. nLine kann unter anderem die Oberflächenbeschaffenheit, Farben und Beschriftungen überwachen, und zwar auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten. Abweichungen werden in Echtzeit signalisiert und dokumentiert. Dank seines Teach-and-Go-Ansatzes kann das System laut eigenen Angaben für jedes geeignete Produkt innerhalb kurzer Zeit eine hundertprozentige Prüfdichte und Nachverfolgbarkeit erreichen.
Quelle: Helukabel, Aufmacherbild: IPAI/MVRDV






