Mit der Ausgründung eines eigenen Spin-offs Anfang Januar bündelt Schunk seine Aktivitäten in der humanoiden Robotik. Ziel des neuen Unternehmens ist die Entwicklung modularer humanoider Roboterhände für industrielle Anwendungen, um die Verfügbarkeit und den Einsatz humanoider Systeme auszubauen.
Das Tech-Spin-off Schunk Humanoid Robotics GmbH bündelt die Kompetenzen des Unternehmens in der humanoiden Robotik. Innovationen sollen so schneller in marktfähige Produkte überführt werden. Mit seiner 5-Finger-Greifhand und auf Basis seiner umfassenden Erfahrung mit flexibler Greiftechnik erschließt Schunk bereits seit mehr als zehn Jahren neue Anwendungsfelder jenseits des rein wissenschaftlichen Umfelds. Hierzu kooperiert es mit Industrieunternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen. Im Mittelpunkt steht dabei die nächste Generation einer modular aufgebauten, anthropomorphen 5-Finger-Greifhand mit integriertem Handgelenk und Unterarm. Konzipiert ist sie als skalierbarer Baustein für den Industrieeinsatz humanoider Systeme. Ein neuer Prototyp steht laut eigenen Angaben bereits kurz vor dem Einsatz.
In der humanoiden Robotik liegt enormes Marktpotenzial
„In der humanoiden Robotik liegt enormes Marktpotenzial“, sagt Timo Gessmann, CTO von Schunk. Mit der Ausgründung schaffen wir den Freiraum für ein agiles, eigenständiges Unternehmen im Start-up-Stil, mit starkem technologischen Fundament und ausgeprägter Marktnähe. Damit bauen wir unsere Position als führender End-of-Arm-Partner in der Robotik weiter aus und etablieren einen globalen Standard für humanoide Hände.“
Quelle: Schunk






