Prismakamera

JAI erweitert seine Apex-Serie um drei neue Modelle

13.11.2025
von Nicole Steinicke

Mit drei neuen 5,1-Megapixel-Modellen erweitert JAI seine Apex-Serie industrieller 3-CMOS-RGB-Prismakameras. Die Serie bietet nun zehn Varianten mit Schnittstellen von CoaXPress bis USB3 Vision.

Die neuen Modelle – AP-5100T-CXPA, AP-5100T-MCL und AP-5100T-5GE – basieren auf drei rückseitig belichteten Sony Pregius S IMX548-Sensoren. Sie liefern 3 × 5,1 Megapixel bei bis zu 75, 55 bzw. 32 Bildern pro Sekunde und bieten damit sowohl eine außergewöhnliche Auflösung als auch eine hohe Geschwindigkeit für anspruchsvolle Farbanwendungen in der industriellen Bildverarbeitung. Wie die bestehenden Apex-Kameras verwenden auch die neuen Modelle die fortschrittliche prismabasierte Bildgebungstechnologie von JAI. Präzisionsgefertigte harte dichroitische Prismenfilter mit steilen Spektralabschnitten teilen das einfallende Licht in rote, grüne und blaue Kanäle auf, die von drei präzise ausgerichteten CMOS-Sensoren erfasst werden. Diese Methode eliminiert praktisch jegliches Farb-Crosstalk und liefert realistischere, sattere Bilder mit überragender räumlicher Präzision, die selbst kleinste Details sichtbar machen.

Funktionserweiterungen schaffen Flexibiltät

Zusätzlich zu den bereits in der Apex-Reihe verfügbaren Funktionen – wie Pixel-Binning, Single/Multi-ROI, automatische Pegelsteuerung, Sequenzersteuerung, kamerainterne Farbraumkonvertierung und kanalunabhängige Belichtungssteuerung – bieten die neuen Modelle eine kamerainterne Korrektur der chromatischen Aberration, um durch das Objektiv verursachte Verzerrungen zu minimieren, sowie die leistungsstarke Xscale-Funktion von JAI für die Subpixel-Bildskalierung. Im Gegensatz zum herkömmlichen Binning, das auf ganze Pixelkombinationen (z. B. 1×2, 2×1 oder 2×2) beschränkt ist, unterstützt Xscale Fließkommawerte. Dadurch können Benutzer ganze und gebrochene Pixel kombinieren, um „virtuelle” Pixel mit genau der erforderlichen Größe zu erstellen, was eine unübertroffene Flexibilität bei der Abstimmung von Pixelgröße, Auflösung, Empfindlichkeit und Signal-Rausch-Verhältnis bietet.

Einfach integrierbar, auch in anspruchsvollen Umgebungen

Mit vier Opto-Eingängen und vier Opto-Ausgängen lassen sich die Kameras nahtlos in komplexe Inspektionssysteme integrieren. Dies ermöglicht die Erstellung fortschrittlicher Trigger-Schemata zur Koordination mehrerer Kameras, Lichtquellen oder Bewegungssteuerungsgeräte und gewährleistet eine präzise Synchronisation für jeden Beleuchtungsschritt in multispektralen Arbeitsabläufen.

Die neuen Apex-Kameras verfügen über ein robustes Gehäuse mit hoher Stoßfestigkeit (50 G) und Vibrationsfestigkeit (3 G) sowie einen Betriebstemperaturbereich von -5 °C bis +45 °C, wodurch eine konsistente, zuverlässige Leistung auch unter rauen Bedingungen gewährleistet ist.

Diese neuen Kameras sind für anspruchsvolle Aufgaben im Bereich der maschinellen Farberkennung konzipiert, bei denen eine erstklassige Farbdifferenzierung und Bildgenauigkeit erforderlich ist, wie unter anderem die Inspektion von Displays, MLCCs, PCBs, von Lebensmitteln, die pharmazeutische Qualitätskontrolle sowie die Druck- und Waferinspektion.

Text-/Bildquelle: JAI

 

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