Der renommierte Innovationswettbewerb Top 100 hat die Innovationskraft der Fritz Kübler GmbH gewürdigt. Das Familienunternehmen erreichte 2026 den 3. Platz in der Größenklasse C, also Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitenden in Deutschland. Die geschäftsführenden Gesellschafter Lothar Kübler (links) und Gebhard F. Kübler (rechts) nahmen die Auszeichnung beim Deutschen Mittelstands-Summit Ende Juni in Heidelberg entgegen. Der ehemalige deutsche Bundespräsident Christian Wulff (Mitte) überreichte die Auszeichnung.
Im wissenschaftlich begleiteten Auswahlverfahren überzeugte Kübler besonders in den Kategorien Innovationskultur und Entscheidungsgeschwindigkeit. Bereits zum vierten Mal zählt das Unternehmen damit zu den innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands und ist nun erstmals unter den Top 3. Neue Technologien entstehen bei Kübler im engen Dialog mit Kunden sowie in Zusammenarbeit mit Universitäten, Technologiepartnern und Experten. Greenfield- und Brownfield-Technologieworkshops mit Kunden sowie das tiefe Verständnis der jeweiligen Anwendungen bilden die Grundlage für neue Lösungen. Dabei arbeiten Entwicklung, Produktmanagement und Applikationstechnik eng zusammen. So entstehen kontinuierlich neue Drehgeber, Sensoren, Schleifringe sowie intelligente Systeme zur Messung, Datenübertragung und Auswertung.
Freiraum als Motor für Innovation
Ein prägendes Beispiel der Innovationskultur entstand aus einem Kundenprojekt, das sich verzögerte. Statt freie Kapazitäten ungenutzt zu lassen, initiierte das Unternehmen einen internen „Höhle der Löwen“-Wettbewerb. Sieben Entwicklerteams erhielten vier Monate Zeit, neue Produktideen zu entwickeln und funktionsfähige Prototypen zu realisieren.
Schwarmintelligenz unserer Mitarbeitenden bringt hervorragende Ideen hervor.
„Unsere Entwickler hatten bewusst große Freiräume. Innerhalb klar definierter Rahmenbedingungen konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen“, erzählt Lothar Kübler. Die Ergebnisse stellten die Teams der Geschäftsführung als funktionierende Muster vor. Aus dieser Initiative entstanden zahlreiche Innovationen, die heute wesentliche Bestandteile der nächsten Produktgenerationen sind. „Die Schwarmintelligenz unserer Mitarbeitenden bringt hervorragende Ideen hervor“, meint Lothar Kübler. Innovation sei eine Aufgabe des gesamten Unternehmens. Kübler habe eine Kultur geschaffen, in der sich jeder aktiv einbringen könne.
Um diesen Geist auch dauerhaft zu fördern, darf sich jeder Mitarbeitende in der Entwicklung jeden zweiten Freitag aus dem Tagesgeschäft herausnehmen, um sich mit neuen Ideen zu beschäftigen. Am sogenannten „My Day“ kommen bereichsübergreifend Mitarbeitende zusammen und denken über kreative Lösungen nach. Sie organisieren ihre Treffen selbst, die Führungskräfte stellen Zeit und bei Bedarf ein Budget zur Verfügung.
Quelle: Kübler, Bild: KD Busch / compamedia






