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All Electric Society

Phoenix Contact präsentiert ganzheitliche, vernetzte Energiesysteme

01.03.2026
von Nicole Steinicke

Wenn wir alle Energien der Natur vernetzen, um Emissionen zu senken, sind wir auf einem guten Weg in die All Electric Society. Über die Herausforderungen und Chancen konnten sich mehr als 60 internationale Fachjournalisten auf dem Phoenix Contact Pressetag ein Bild machen. Im Fokus standen Technologien für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung.

Wie sieht die Zukunft der Energieversorgung aus, wenn man sie einfach schon heute regenerativ nutzt sowie bedarfsgerecht und automatisiert verteilt? In Blomberg wurde genau das am 24. Februar erlebbar. Statt PowerPoint-Marathon gab es reale Anwendungen: Nach der Begrüßung durch COO Ulrich Leidecker ging es direkt in den All Electric Society Park und weiter in die All Electric Society Factory, wo regenerative Energieerzeugung, smarte Speicher und effiziente Verteilung nicht Vision, sondern gelebte Praxis sind. Besonders im Fokus: das Gleichstromnetz im Gebäude und die Frage, wie sich mehr Effizienz im Schaltschrankbau realisieren lässt.

Herausforderungen begegnen – Chancen nutzen

Ulrich Leidecker, COO, Phoenix Contact GmbH & Co.KG, Blomberg

In der Begrüßungs-Keynote gab Chief Operating Officer (COO) Ulrich Leidecker einen Einblick in die Herausforderungen der Industrie, die durch Überregulierung, Bürokratie, De-Globalisierung, fragile Lieferketten, Klimawandel und geopolitischen Veränderungen mehr denn je zu begegnen hat. Doch jammern bringt Unternehmen nicht weiter, sondern handeln. Und dafür gibt es bereits Technologien und Lösungen, die Unternehmen wieder ins Fahrwasser bringen. Dazu zählen bei Phoenix Contact beispielsweise lokale Wertschöpfungsketten in Wachstumsmärkten – local for local, Expansion in Ländern wie Türkei, Indien und China sowie die Einrichtung von All Electric Society-Applikationszentren. Sie sollen die Welt integrierter Energielösungen greifbar machen und den Weg zur All Electric Society weiter vorantreiben. Die Idee dahinter: verschiedene Energiesektoren wie Strom, Wärme und Mobilität in einem ganzheitlichen Ansatz zusammen zu bringen. Das Ziel: Energie so effizient wie möglich zu erzeugen, zu speichern und zu verbrauchen. Ein spannendes Feld, in das wir Fachjournalisten eintauchen durften:

Auf dem Gelände werden in interaktiven Glas-Cubes die Themenfelder der All Electric Society spielerisch erlebbar.

  • Der All Electric Society Park präsentiert auf rund 7.800 m², wie die Energiewende mit verfügbaren Technologien skaliert werden kann und gewährt einen tiefen Einblick in die Nutzung, Verteilung und Speicherung von regenerativen Energien: von Windbaum zu Solarpflaster, vom Generatorhaus zum Solartracker, von der Elektro-Ladesäule bis hin zum Eisspeicher.
  • Die All Electric Society Factory zeigte, dass selbsterzeugte Energie direkt und effizient genutzt werden kann. Im Fokus stand hier das Gleichstromnetz im Gebäude und wie sich über DC-Netze Verluste reduzieren und Kosten senken lassen.

Hannover Messe: Power, Automatisierung, Schaltschrankbau und Verbindungstechnik

Phoenix Contact legt den Messefokus in diesem Jahr auf die vier Themen Power Reliability, sichere Automatisierung, effizienter Schaltschrankbau und integrierte Verbindungstechnik. Das Familienunternehmen stellt seine Produkte und Lösungen erstmals in der Automatisierungs-Halle 27 auf Stand G26 aus und folgt damit dem neuen Ausstellungskonzept der Hannover Messe. Industrielle Anlagen müssen stabil laufen, sich lückenlos überwachen lassen und höchste Effizienz bieten: Nicht ohne Grund nimmt daher das Thema Power Reliability Fahrt auf. Phoenix Contact präsentiert Lösungen, die Versorgung, Schutz und Monitoring intelligent miteinander verbinden – von leistungsstarker 24-V-Technologie über robuste IP67-Versorgungslösungen bis hin zu innovativer Leistungselektronik und umfassendem Überspannungsschutz.

Offene, modulare und zuverlässig abgesicherte Automatisierungssysteme für moderne Produktionsumgebungen sind ein weiteres Thema auf dem Messestand. Phoenix Contact zeigt, wie sich skalierbare Architekturen mit Security-Konzepten und KI-gestützten Funktionen kombinieren lassen. Dadurch entstehen effiziente, widerstandsfähige Prozesse, die Stillstandszeiten reduzieren und die Produktivität erhöhen.

Die steigende Elektrifizierung erhöht den Bedarf an Schaltschränken – und an schnellen, wirtschaftlichen Prozessen im Schaltschrankbau. Phoenix Contact zeigt, wie Unternehmen von Digitalisierung, Prozessautomatisierung und durchgängigen Workflows profitieren können. Das skalierbare Produkt-Portfolio und umfangreiche Beratungsdienstleistungen ermöglichen kürzeren Durchlaufzeiten, hohe Prozesssicherheit und skalierbare Lösungen.

Der vierte Themenfokus auf dem Messestand widmet sich integrierter Verbindungstechnik für smarte Anwendungen: Anschlusstechnik, Reihenklemmen und Feldverkabelung sorgen für eine zuverlässige Übertragung von Signalen, Daten und Leistung. Technologien wie Single Pair Ethernet ermöglichen flexible Maschinenkonzepte und moderne industrielle Kommunikation. Platzsparende, werkzeugarme Systeme steigern Effizienz, Nachhaltigkeit und Wertschöpfung.

Textquelle: Nicole Steinicke / Phoenix Contact
Bilder: Hauptbild Phoenix Contact, sonstige Nicole Steinicke

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