Training mit wenigen Beispielbildern statt aufwendig Programmieren: Das will die neue AI-Kamera TIV von Turck möglich machen. Die TIV (Turck Intelligent Vision) lernt Muster und Unterschiede selbstständig und erkennt zuverlässig Gut- und Schlechtteile oder verschiedene Klassen.
Das Training und die Ausführung der neuronalen Netze erfolgen direkt auf der Kamera, unterstützt von einem leistungsstarken 12-Megapixel-Global-Shutter-Sensor (Sony Pregius S, 4. Generation) und einer Nvidia Jetson Nano GPU mit 4 GB RAM. Die Bildverarbeitung läuft in Echtzeit auf dem Gerät. Difference Check, Classifier, Detector und Code Scan sind als KI-Apps vorinstalliert. Die TIV12MG-Q110N kann damit zentrale Aufgaben der industriellen Bildverarbeitung übernehmen: von der Vollständigkeitskontrolle über die Klassifizierung bis zur Objektdetektion und 1D/2D-Code-Erkennung. Die Kamera erkennt und bewertet Prüfbereiche separat, liefert Koordinaten, Confidence Scores und IO/NIO-Signale direkt an die SPS oder IT-Systeme. Steuerung, Beleuchtungstechnik, Sensorik und Energieversorgung sind dezentral und robust ausgeführt, wodurch die Kamera direkt an der Linie eingesetzt werden kann.
Dank C-Mount-Anschluss lassen sich gängige Objektive flexibel einsetzen. Mit einem optionalen Schutztubus erreicht das System Schutzart IP67. Die Bedienung erfolgt über den Webbrowser. Die Integration in die Turck Automation Suite (TAS) erleichtert das Gerätemanagement sowie die Einbindung in digitale Wartungs- und Monitoringprozesse. Über M12-Anschlüsse für Strom, Netzwerk, Trigger und I/O lässt sich die Kamera flexibel in bestehende Anlagen integrieren. On-Premise-Betrieb, übertragbare Datensätze und neuronale Netze ermöglichen skalierbare Rollouts ohne zusätzliche Edge-Hardware oder Lizenzkosten.
Quelle: Turck






