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Auf dem Weg zur softwaredefinierten Fabrik

SEW-Eurodrive und Safelog kooperieren

25.03.2026
von Redaktion INDUSTRIELLE AUTOMATION
SEW-Eurodrive und Safelog schließen strategische Kooperation: v.l.n.r. Dr. Hans Krattenmacher (SEW-Eurodrive) und Michael Wolter (Safelog) besiegeln auf der Logimat die Kooperation.

Im Rahmen der Fachmesse Logimat in Stuttgart gaben SEW-Eurodrive und Safelog im März eine strategische Partnerschaft bekannt. Gemeinsam wollen sie ein Softwaresystem zur Steuerung mobiler und stationärer Prozesse in der Intralogistik entwickeln und am Markt etablieren.

Im Rahmen der Zusammenarbeit übernimmt Safelog die Rolle des Software Houses und wird sein bestehendes System zielgerichtet und anforderungsgerecht weiterentwickeln. SEW-Eurodrive konzentriert sich weiterhin auf die Entwicklung mobiler und nun auch stationärer Roboter sowie weiterer Automatisierungslösungen, die sich modular und möglichst produktiv an das Softwaresystem anbinden lassen. Dieses kann von SEW-Eurodrive künftig als eigenständiges Produkt, als Bundle mit Antriebstechnik oder als integrierte Lösung vertrieben werden. Unter der Marke Maxolution wird das Bruchsaler Familienunternehmen zudem komplette Projekte als Systemintegrator realisieren.

„Ziel der Kooperation ist es, ein Softwaresystem auf dem Markt zu etablieren, das neue Maßstäbe in der Steuerung von intralogistischen Prozessen setzt – flexibel, skalierbar und konsequent auf die Anforderungen des Anwenders ausgerichtet“, sagt Dr. Hans Krattenmacher, Geschäftsführer Corporate Innovation Mechatronik bei SEW-Eurodrive. Beide Partner können sich damit auf ihre Stärken konzentrieren und profitieren in einem kollaborativen Ansatz.

„Wir bündeln unsere Stärken und entwickeln ein State-of-the-Art-Softwaresystem für die Automatisierung der Zukunft“, sagt Michael Wolter, Inhaber und Geschäftsführer von Safelog. „So können wir Kunden schon heute perfekte Lösungen für Goods-to-Person-Anwendungen ebenso wie für klassische logistische Prozesse bieten – mit leistungsstarker mobiler und stationärer Robotik.“

Die Lösung soll nicht nur bei Kunden, sondern schrittweise auch in den eigenen Werken des Antriebsspezialisten eingesetzt werden, um ihr Potenzial im realen Betrieb zu demonstrieren. „Mit der Kooperation gehen wir gemeinsam einen entscheidenden Schritt in Richtung einer softwaredefinierten Fabrik“, meint Krattenmacher. Sie basiere auf leistungsstarken mobilen und stationären Robotern und speise sich unabhängig von der Anwendung aus ihrem Movi-C Automatisierungsbaukasten, so Krattenmacher.

Bild (oben): (v.l.n.r.) Dr. Hans Krattenmacher (SEW-Eurodrive) und Michael Wolter (Safelog) besiegeln auf der Logimat die Kooperation.

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Quelle: SEW-Eurodrive

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