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Elektrische Verbindungstechnik

Snap in bringt Innovationsschub für Motorsteuerung

15.12.2025
von Redaktion INDUSTRIELLE AUTOMATION

Mit der Integration der Snap In-Anschlusstechnologie in die neue TeSys-Baureihe von Schneider Electric erreicht die Innovationskraft von Weidmüller einen neuen Meilenstein. Die Lösung für Motorsteuerung und Motormanagement setzt neue Maßstäbe in der elektrischen Verbindungstechnik.

Seit ihrer Markteinführung hat Snap In die Verdrahtung elektrischer Komponenten grundlegend verändert. Die Technologie ermöglicht es, abisolierte Leiter direkt und ohne zusätzliche Vorbereitung in die Klemmstelle einzuführen. Die vorgespannten Klemmstellen sind sofort einsatzbereit, was den Verdrahtungsprozess erheblich vereinfacht und beschleunigt. Ein grüner Pusher zeigt den Schaltstatus der Klemmstelle an und bietet eine visuelle, haptische und akustische Rückmeldung – ein deutlich hörbares „Klick“ bestätigt die sichere Kontaktierung.

Für Installateure und Schaltschrankbauer bedeutet dies: keine Aderendhülsen, kein Werkzeug, keine aufwendige Vorbereitung. Gleichzeitig gewährleistet die Konstruktion höchste Sicherheit, da eine fehlerhafte Kontaktierung durch unzureichende Einführung des Leiters nahezu ausgeschlossen ist. Die Technologie ist zudem wiederverwendbar und eignet sich ideal für Wartung und Nachrüstung.

Die Snap In-Anschlusstechnologie ist für die automatisierte, robotergestützte Verdrahtung optimiert.

Die Snap In-Technologie kommt bereits in zahlreichen Weidmüller-Produkten zum Einsatz – darunter Klippon Connect Reihenklemmen, Omnimate 4.0 Leiterplattensteckverbinder, RockStar schwere Steckverbinder, Push Pull Power Steckverbinder und neuerdings auch in Pro Eco II Stromversorgungen.

Mit der neuen TeSys-Baureihe setzt Schneider Electric erstmals auf Snap In in einem eigenen Produktportfolio. Jürgen Stawartz, Vice President Power Products (Schneider Electric DACH), sagt dazu: „TeSys Deca Snap In steht exemplarisch für unsere Innovationskraft und unser Engagement, die industrielle Zukunft aktiv mitzugestalten. Diese Lösung ist ein echter Meilenstein und es erfüllt uns mit Stolz, die Technologie von Weidmüller in unsere Produkte integriert zu haben.“ Die Entscheidung für diese Verbindungstechnik war mit einem ambitionierten Zeitplan verbunden: Innerhalb von weniger als zwölf Monaten wurden Sub-Baugruppen entwickelt, industrialisiert und eine hochautomatisierte Fertigungslinie aufgebaut. Bislang sind neun Varianten umgesetzt, weitere folgen. Ziel war die Markteinführung zur Hannover Messe 2025 – ein Vorhaben, das nur durch die enge Zusammenarbeit beider Projektteams realisiert werden konnte.

„Die Integration dieser Technologie in die TeSys-Baureihe zeigt, wie innovative Verbindungslösungen Prozesse nachhaltig verbessern können“, erklärt Arnd Scheppmann, Executive Vice President Cabinet Products bei Weidmüller. „Gemeinsam konnten wir in kürzester Zeit eine robuste, zuverlässige und anwenderfreundliche Lösung realisieren, die den Anforderungen der Industrie von morgen gerecht wird.“ Mit dieser Kooperation unterstreicht Weidmüller einmal mehr seinen Anspruch, durch technologische Innovationen praxisnahe Lösungen für die Industrie zu schaffen – effizient, sicher und zukunftsorientiert.

Text-/Bildquelle: Weidmüller

 

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