VDE und ZVEI setzen sich dafür ein, dass Deutschland und Europa ihre Kapazitäten für die Mikroelektronikchip-Produktion steigern. Eine besondere Rolle spielt dabei der von der EU-Kommission vorgelegte EU Chips Act.
Für die Vorhaben des EU Chips Act müssen allerdings zusätzliche Mittel bereitgestellt werden. „Im internationalen Wettbewerb können wir nur bestehen, wenn wir wichtige europäische Industrieprojekte mit hohem Einsatz umsetzen“, so ZVEI-Präsident Gunther Kegel. Ziel müsse eine aktive Standortpolitik und ein substanzieller Ausbau der Industrialisierungsförderung sein. Laut VDE-Präsident Armin Schnettler wird der Bedarf an Mikroelektronik weiter steigen. Folglich müsse ein Fördersystem etabliert werden, das regional, national und europaweit schnell Entscheidungen trifft. „Europa braucht einen diskriminierungsfreien und krisenfesten Zugang zu den weltweiten Lösungen der Mikroelektronik, um technologisch souverän bleiben zu können“, so Schnettler.
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