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SWIR-Kamera

Unsichtbares inspizieren

17.02.2025
von Redaktion INDUSTRIELLE AUTOMATION

Baumer erweitert sein Machine-Vision-Portfolio um leistungsstarke SWIR-Kameras. Mit den neuen CX.SWIR.XC-Kameras sind nun auch für Inspektionsaufgaben im infraroten Spektralbereich hohe Präzisionslevel möglich.

Technologiebedingt treten bei InGaAs-Sensoren, wie sie für moderne SWIR-Kameras eingesetzt werden, deutlich mehr defekte Pixel auf als bei CMOS-Sensoren auf Siliziumbasis. Eine niedrige Temperatur am Bildsensor ist entscheidend, um die Anzahl der Defektpixel gering zu halten. Baumer löst diese Herausforderung durch das thermische Design der SWIR-Kameras. Eine integrierte Kühlrippe leitet entstehende Wärme nach außen ab. Optional kann ein ebenfalls in das Gehäuse integrierter Kühlkanal genutzt werden. Dieses thermische Design ist laut Hersteller der entscheidende Faktor für ihre Genauigkeit. Es vermeidet zahlreiche Defektpixel noch vor ihrer eigentlichen Entstehung. In Kombination mit der statischen und dynamischen Baumer Defektpixelkorrektur per Camera-Firmware kommt die Bildqualität so siliziumbasierten Sensoren sehr nahe. Die Kameras erfassen Wellenlängen von 400 bis 1.700 nm und können sowohl im sichtbaren als auch im nicht-sichtbaren Lichtspektrum eingesetzt werden.

 

 

Text- und Bildquelle: Baumer

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