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Ex-Gehäuse für die Steuerungstechnik

Unterstützung bei der Energiewende

05.08.2024
von Redaktion INDUSTRIELLE AUTOMATION

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Die Rose Systemtechnik stattet Elektrolyseure und Pipelines weltweit mit explosionssicheren Gehäusen aus

Wasserstoff spielt in der klimaneutralen Industrie der Zukunft eine Schlüsselrolle. Beim Aufbau der nötigen Infrastruktur kommt dem Schutz der Steuerelektronik eine besondere Bedeutung zu. Die Rose Systemtechnik stattet Elektrolyseure und Pipelines weltweit mit explosionssicheren Gehäusen aus.

 Das Unternehmen  produziert seit Jahrzehnten Ex-Gehäuselösungen für die chemische und petrochemische sowie die Öl- und Gas-Industrie. Alle Gehäuse für diese Einsatzgebiete entsprechen den Vorgaben der ATEX- und der IECEx-Richtlinie für die Ex-Zonen 1 und 2 im Gas-Explosionsschutz und für die Zonen 21 und 22 im Staub-Explosionsschutz. Darüber hinaus sind die Ex-Gehäuse z. B. für die Verwendung in den USA (UL), Großbritannien (UKCA), Brasilien (INMETRO), Südafrika (Explolabs) und China (CCC) zugelassen.

Rose fertigt seine explosionsgeschützten Gehäusesysteme aus Aluminium, Polyester und Edelstahl. Je nach Anwendung und Einsatzgebiet sind die Gehäuse mit unterschiedlichen Schutzkonzepten (Zündschutzarten) erhältlich. Die Bandbreite an Ausführungen reicht von eigensicheren Varianten (Ex i) bis hin zu den druckgekapselten Gehäusen (Ex d) der Serien EJB, IJB, GUB und TBE.

Gehäusesysteme vom Unternehmen schützen in der Wasserstoff-Industrie unter anderem die Regelungstechnik von Gasreinigern, Gaskühlern, Gasverdichtern und Wasseraufbereitungssystemen. Die ATEX-Gehäuse sind in verschiedenen Zündschutzarten erhältlich, zum Beispiel in den Ausführungen Ex e, Ex i und Ex d. Bei den Gehäusen der Zündschutzarten Ex e und Ex i werden die Bauteile so ausgelegt, dass keine Funken entstehen können. Gehäuse der Zündschutzart Ex d verfügen über eine Druckkapselung: Sie sorgt dafür, dass sich eine Explosion im Gehäuse-Innern nicht nach außen ausbreiten kann. Funken, Flammen und heiße Gase werden zudem durch einen Zündschutzspalt so weit abgekühlt, dass sie eine möglicherweise explosionsfähige Atmosphäre in der Umgebung nicht mehr entzünden können.

 Da die Ex d-Gehäuse bereits einen sehr hohen Explosionsschutz bieten, ist in ihrem Inneren darüber hinaus die Verwendung ganz normaler Bauteile ohne Ex-Zertifizierung erlaubt.

Quelle: Rose Systemstechnik

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