CIP Securit, die Cybersecurity-Netzwerkerweiterung für EtherNet/IP, wurde um eine neue gerätebasierte Firewall zur besseren Abwehr von Eindringlingen aufgerüstet. Diese bietet den Benutzern einen einfachen Traffic-Filter, ähnlich wie das IP Tables Programm die Einrichtung einer Firewall in Linux ermöglicht.
Die gerätebasierte Firewall wird über ein neues CIP Security Profil aktiviert. Damit haben Nutzer die Flexibilität, diese Funktion je nach Wunsch zu aktivieren oder zu deaktivieren. CIP Security bietet mit einer gerätebasierten Firewall jetzt einen noch robusteren Schutz auf Geräteebene. Die Firewall hält böswillige Akteure davon ab, in EtherNet/IP-Industrienetzwerke einzudringen. Die Firewall ist ein Mechanismus zur Filterung des Datenverkehrs auf der Grundlage von IP-Adresse, Port und Protokoll. Sie wird über ein neues CIP-Objekt, das sogenannte Ingress-Egress-Objekt, implementiert, das eine Zulassungsliste bekannter IP-Adressen, die Konfiguration verfügbarer Cipher Suites und die Definition von Routing-Regeln auf der Grundlage von IP-Adressen und Portnummern ermöglicht. EtherNet/IP-Geräte mit CIP Security können bestimmen, mit welchen Nodes sicher kommuniziert werden kann und ob TLS- oder DTLS-Verschlüsselung erforderlich ist.
Text-/Bildquelle: ODVA / Michael Traitov – stock.adobe.com






