KI trifft Maschinenbau: Wie viel Bürokratie kann Innovation noch ertragen? Beim Besuch von Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger bei ZwickRoell ging es um nichts weniger als die Zukunft industrieller Prüfprozesse – von KI-gestützter Technologie bis zu den Stellschrauben, die Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit lösen oder blockieren.
Es ging um KI-gestützte Prüftechnologien, unabhängige Wertschöpfungsketten und Ansätze für eine effizientere regulatorische Landschaft für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die KI-Konzepte und digitalen Produkte, allen voran eine Konzeptmaschine für den – nach eigenen Angaben – weltweit ersten KI-unterstützen Zugversuch an Kunststoffen, stießen dabei auf besonderes Interesse. Mit Dr. Jan Stefan Roell, der auch Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags ist, diskutierte der Minister über aktuelle Herausforderungen der Branche, zusätzliche Regulierungsanforderungen und die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Baden-Württemberg. Ein Schwerpunkt lag auf Bemühungen zur Reduzierung bestehender Bürokratie sowie zur konsequenten Vermeidung neuer administrativer Hürden. Das Unternehmen bewertet den konstruktiven Austausch als wichtigen Impuls, um wirtschaftliche Perspektiven und politische Rahmenbedingungen noch enger aufeinander abzustimmen.
Die außergewöhnlich hohe Wertschöpfungstiefe innerhalb der Zwick Roell Gruppe sei für den Minister besonders bemerkenswert gewesen, hieß es in der Meldung. Dies macht das Ulmer Unternehmen weitgehend unabhängig von globalen Lieferketten und gilt als strategischer Vorteil in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld. Den Austausch begleiteten unter anderem Ronja Kemmer MdB, stellvertretende Fraktionsvorsitzende für Digitales, Staatsmodernisierung, Forschung, Technologie und Raumfahrt, Petra Engstler-Karrasch, Hauptgeschäftsführerin Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm, sowie Mario Schneider, Stadtrat und Landtagskandidat für Ulm. Ebenfalls anwesend waren: Thomas Kienzle, Stadtrat und Vorsitzender der CDU Fraktion Ulm sowie Gunter Czisch, Oberbürgermeister a. D. und Richter am Landesverfassungsgericht.
Quelle: Zwick Roell






