Feuchte- und Temperaturmessumformer müssen nicht nur zuverlässig arbeiten, sondern auch montagefreundlich und robust. Dazu zählen die neuen Modelle der Jumo hydroTrans H50 Serie. Er läuft so richtig erst bei Temperaturen jenseits der 100 °C zu Höchstform auf.
Geräte der Jumo hydroTrans-Serie sind zuverlässige Feuchte- und Temperaturmessumformer mit einem optionalen CO2-Modul. Die Geräteserie ist mit verschiedenen Schnittstellen verfügbar und zeichnet sich durch Montagefreundlichkeit, Robustheit und eine zuverlässige Sensorik aus. Nun betritt also ein neues Kraftpaket der Familie, der hydroTrans H50, die große Bühne. Er überzeugt selbst bei hoher Feuchtigkeit und chemischer Belastung durch hochgenaue und stabile Temperatur- und Feuchtemessungen. Die Sensoren bieten einen breiten Einsatzbereich von -80 bis +180 °C und können Drücke von bis zu 300 bar widerstehen. Sie meistern nicht nur vielfältige Messaufgaben, sondern reduzieren durch einen integrierten Datenlogger zugleich auch die Gerätekosten.
Das Gerät bietet hochpräzise Messung, Abdeckung aller Anwendungen zur Feuchtemessung, flexible Anschlussmöglichkeiten und hohe Prozesssicherheit, wie Justin Heinrici, Produktmanager bei Jumo betont. „Trockenprozesse für Getreide können so sehr genau überwacht und auch beschleunigt werden“, sagt Heinrici. Dank der Robustheit und Präzision trotz der enorm hohen Temperaturen kann der Feuchte- und Temperaturmessumformer auch im Bereich der Thermoprozesstechnik eingesetzt werden. „Hier geht es mit Blick auf die Energieeffizienz um schlanke Prozesse. Da kann der Messumformer verlässliche Daten liefern“, führt Heinrici weiter aus.
Ein weiteres Einsatzgebiet sind PEM-Brennstoffzellen. PEM steht für „Protonen-Austausch-Membran“ (Proton Exchange Membrane) oder auch „Polymerelektrolyt-Membran“ (Polymer Electrolyte Membrane). Zwei Arten von PEM-Brennstoffzellen sind in der Entwicklung: Niedertemperaturzellen (bis etwa 90 °C) und Hochtemperaturzellen (bis etwa 180 °C). „In der Brennstoffzelle wird der Jumo hydroTrans H50 zur Messung der Feuchte in der Zuleitung von Wasserstoff und Sauerstoff eingesetzt. Damit wird sichergestellt, dass die Membran stets richtig befeuchtet wird und somit Lebensdauer und Wirkungsgrad der Brennstoffzelle maximiert werden“, erklärt Heinrici.
Bild: Der Messumformer mit austauschbarem Fühler überzeugt selbst bei hoher Feuchtigkeit und chemischer Belastung durch hochgenaue und stabile Temperatur- und Feuchtemessungen.
Text-/Bildquelle: Jumo






