Siemens hat eine Erweiterung seines Angebots mit KI-Agenten angekündigt. Eingebettet in das Industrial-Copilot-Ökosystem von Siemens stellt das einen grundlegenden Wandel von KI-Assistenten dar.
Statt allein auf Anfragen zu reagieren, führen autonome Agenten proaktiv ganze Prozesse aus – ohne menschliches Eingreifen. Die neue KI-Agentenarchitektur von Siemens verfügt über einen hochentwickelten Orchestrator: Wie ein Handwerker setzt er einen Werkzeugkasten spezialisierter Agenten ein, um komplexe Aufgaben entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette zu lösen. Diese Agenten arbeiten intelligent und autonom – sie verstehen die Absicht, verbessern die Leistung durch kontinuierliches Lernen und greifen bei Bedarf auf externe Tools und andere Agenten zu. Nutzer behalten dabei die vollständige Kontrolle und wählen aus, welche Aufgaben sie an die KI-Agenten delegieren möchten. Der Ansatz von Siemens unterscheidet zwischen Industrial Copilots, also den Schnittstellen, mit denen die Nutzer interagieren, und den KI-Agenten, die sie im Hintergrund steuern. Siemens entwickelt zudem digitale und integriert physische Agenten, einschließlich mobiler Roboter. So entsteht ein umfassendes Multi-KI-Agenten-System, bei dem die Agenten eng miteinander verbunden sind und zusammenarbeiten.
Text-/Bildquelle: Siemens






