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Miniaturisierung auf dem Vormarsch

Kompakte Encoder-Winzlinge im 20 mm-Format

06.12.2025
von Nicole Steinicke

Posital hat seine Ixarc-Serie von Drehgebern um eine neue Reihe von hochkompakten Multiturn-Magnetencodern mit 20 mm Durchmesser erweitert. Entwickelt wurden sie für komplexe Bewegungssteuerungs-Anwendungen, bei denen der Einbauraum extrem begrenzt ist. Highlight: Sie sind praktisch wartungsfrei.

Mit einer Gesamtgehäuse- länge von 21 mm sind die miniaturisierten Geräte die kleinsten Multiturn-Encoder von Posital. Sie bieten das volle Leistungsprofil der anderen Encoder-Produkte des Unternehmens bei deutlich geringerer Stell- bzw. Montagefläche. Und ganz wichtig: Auch die neuen Minis sind dank ihres batterielosen Wiegand-basierten Rotationserfassungs- und Zählsystems praktisch wartungsfrei. Die Encoder-Winzlinge basieren auf der neuesten TMR-Sensortechnologie (Tunnel Magneto Resistance) und bieten eine Auflösung von bis zu 19 Bit pro Umdrehung – alles kombiniert mit ausgezeichneter Signalstabilität und geringem Stromverbrauch. Das Sensormodul wird durch einen fortschrittlichen Signalverarbeitungs-ASIC unterstützt, der eine präzise Interpolation und Multiturn-Datenverarbeitung bei minimalem Energieverbrauch ermöglicht.

Positionserfassung ohne lästige Pufferbatterien

Wie sämtliche Multiturn-Modelle der magnetischen Ixarc-Familie verfügen auch die 20 mm-Geräte über das von Posital seit langem immer weiter optimierte Wiegand-Energiegewinnungssystem für nichtflüchtige Drehzahlmessung. Jede vollständige Drehung der Welle löst einen Wiegand-Impuls aus, der ausreichend elektrische Energie erzeugt, um die interne Zählelektronik autonom mit Strom zu versorgen. Dies ermöglicht eine Multiturn-Positionserfassung über einen 16-Bit-Bereich (65.536 Umdrehungen) – ganz ohne lästige Pufferbatterien oder aufwendige optische Getriebe. Dabei werden die Positionsdaten lückenlos und zuverlässig aufgezeichnet, selbst wenn Bewegungen stattfinden, während die externe Stromversorgung des Steuerungssystems unterbrochen ist.

Die passgenau konfigurierbaren 20 mm-Mini-Encoder können praktisch überall dort installiert werden, wo Drehbewegungen exakt und präzise auf engstem Raum überwacht werden müssen.

Von der Robotik bis zu mechatronischen Baugruppen

Die neuen Mini-Encoder sind in robusten Schutzgehäusen aus Stahl (DC04) untergebracht. Sie werden als komplette Einheit – einschließlich Voll- bzw. Hohlwelle, Kugellagern und Flansch – geliefert. Die passgenau konfigurierbaren 20mm-Standalone-Geräte können praktisch überall dort installiert werden, wo Drehbewegungen exakt und präzise auf engstem Raum überwacht werden müssen. Neben ihrer geringen Größe verfügen die neuen Geräte über ein cleveres Steckersystem, mit dem Kabel wahlweise radial oder axial installiert werden können. Dies sorgt für optimale Nutzung des knappen Einbauraums. Bei den Kommunikationsschnittstellen der 20mm-Minis setzt Posital auf die leistungsstarken Open Source-Protokolle BiSS C und SSI.

Mit ihren kompakten Abmessungen, ihrem geringen Energiebedarf und ihrem robusten magnetischen Sensordesign eignen sich die neuen 20mm-Multiturn-Encoder hervorragend für Anwendungen wie Robotik, medizinische Instrumentierung, kompakte Aktuatoren und präzise mechatronische Baugruppen – alles Bereiche, in denen Miniaturisierung auf dem Vormarsch ist!

Bemusterungsexemplare der neuen Multiturn-Minis sind ab Q1-2026 verfügbar. Zeitnah folgt die Markteinführung auf breiter Front. Vorgestellt werden die 20mm-Encoder der internationalen Fachöffentlichkeit auf wichtigen Herbstmessen wie der SPS in Nürnberg, der Automation Fair (Chicago) und der iREX (Japan).

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