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Human Machine Interface

Wie Sie individuelle Maschinenbedienkonzepte umsetzen

14.03.2024
von Redaktion INDUSTRIELLE AUTOMATION

Maschinen und Anlagen werden im Zeitalter der Digitalisierung und Industrie 4.0 zunehmend komplexer. Daher spielt die Bedienung dieser Maschinen und Anlagen eine entscheidende Rolle.

Die Bedienung sollte so einfach und benutzerfreundlich wie möglich gestaltet sein. Hierbei kommt dem Human Machine Interface (HMI) eine große Bedeutung zu, da es die einzige Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine darstellt. Das Produktportfolio an HMIs und Industrie-PCs der ADS-TEC Industrial IT bietet einfache und sichere Lösungen für individuelle Maschinenbedienkonzepte. Die Kundenanforderungen stehen dabei stets im Fokus. Um die bestmögliche Bedienung der Maschine zu gewährleisten, werden passgenaue HMI-Konzepte erstellt, die sich an die Anwendung vor Ort anpassen lassen und individuelle Anforderungen erfüllen. Ein passgenaues HMI ist hierbei der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung. Doch worauf müssen Anwender und Systemintegratoren gleichermaßen achten?

Worauf muss ein Maschinenbauer bei der Auswahl achten?

Maschinenbauer stehen bei der Auswahl des geeigneten HMI vor einigen Herausforderungen. Auf den ersten Blick fällt es schwer zu erkennen, worin sich die HMIs der verschiedenen Anbieter unterscheiden, da sie sehr ähnlich aussehen. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass es eine Vielzahl von Maschinenbedienkonzepten gibt, auf die das HMI abgestimmt sein muss. Somit gibt es nicht das eine HMI. Die Anforderungen können dabei sehr individuell und vielfältig sein. Für einen HMI-Hersteller bedeutet das meist eine hohe Komplexität im Entwicklungsprozess um in der Lage zu sein, maßgeschneiderte Konzepte zu entwickeln, oder Standardprodukte individuell konfigurieren zu können. Damit eine nahtlose Integration des HMIs in das geplante Automatisierungs- bzw. Visualisierungskonzept gewährleistet ist, richtet sich auch das HMI nach dem geplanten Konzept und nicht andersherum.

Welche Anforderungen haben Maschinenbauer an ein heutiges HMI?

Bei der Auswahl eines HMIs gibt es zahlreiche Kriterien, welche beachtet werden sollten. Darunter fallen Anforderungen unter anderem an die Funktionalität wie Integrationsfähigkeit, Performance und Schnittstellen oder auch der Zusatznutzen wie z. B. individuelle Kundenanpassungen oder Vorkonfigurationen. Zu den Zusatznutzen zählt auch ein hochwertiges Design, denn das HMI wird als Visitenkarte der Maschine angesehen. Daher sind Ästhetik und Verarbeitung wichtige Faktoren. Eine hohe Bedienerfreundlichkeit wird von einem HMI erwartet, aber kann je nach Anbieter anders ausfallen. Die Lebenszeit einer Maschine kann viele Jahre betragen und daher sollte das HMI auch für diese Zeit eine hohe Zuverlässigkeit und der HMI-Anbieter eine lange Verfügbarkeit der Modellreihe sowie entsprechenden Zubehören und Support gewähren. Hier sind ein robustes Design und die Auswahl qualitativ hochwertiger Komponenten ein entscheidender Aspekt. Der HMI-Anbieter sollte zudem ein wartungsfreundliches Design anbieten und schnell auf Servicefälle reagieren. Die Art der Montage spielt für einen Maschinenbauer ebenfalls eine Rolle. Hierbei lässt sich zwischen der Montage an bzw. in die Maschinenwand oder an einem Tragarm unterscheiden. Die Flexibilität eines HMI-Anbieters sollte auch so weit gehen, dass das Produkt erweitert werden kann. Sprich: die Integration von z. B. zusätzlichen Tastern wie Not-Aus an den Bedienstationen oder die Erweiterung für die Anbindung von Feldbussen beispielsweise mit dem Hilscher netJACK Modul. Heutzutage spielt auch die Fernwartung und die Möglichkeit Maschinendaten auszuwerten eine entscheidende Rolle. Die Maschinenbetreiber sollten in der Lage sein, die benötigten Daten unkompliziert aus der Maschine zu ziehen, um diese in Dashboards aufzubereiten.

Das HMI in unterschiedlichen Produktionsumgebungen

Ein HMI unterscheidet sich auch in der Art der Bauweise und Funktion je nachdem in welcher Produktionsumgebung es sich befindet. Die Einsatzgebiete lassen sich in drei Bereiche grob unterteilen. Diese werden Schwarz-, Grau- und Weißbereich genannt. Gerade der Weißbereich, wie die Lebensmittel-, Pharma- oder Chemieproduktion, hat die höchsten Anforderungen an das HMI, aufgrund des direkten Produktkontaktes und den strengen Hygiene-Richtlinien. Die HMI müssen für eine extensive Reinigung mit Chemikalien und Hochdruck ausgelegt sein. Einen Richtwert für die richtige Auswahl bieten die IP-Schutzklassen. Die Schutzklassen geben an, wie gut das HMI gegen Fremdkörper und das Eindringen von Flüssigkeiten geschützt ist.
Für den Einsatz im Grau- und Schwarzbereich liegt der Fokus auf der Robustheit des HMIs. Vibrationen und die Stoßfestigkeit sind hier die Hauptargumente. Stößen und Vibrationen muss das HMI in jedem Fall standhalten.

Umsetzung von ADS-TEC Industrial IT

Das Produktportfolio an HMIs und Industrie PCs der ADS-TEC Industrial IT bietet einfache und sichere Lösungen für individuelle Maschinenbedienkonzepte. Die Kundenanforderungen stehen dabei stets im Fokus. Um die bestmögliche Bedienung der Maschine zu gewährleisten, werden passgenaue HMI-Konzepte erstellt, die sich an die Anwendung vor Ort anpassen lassen und individuelle Anforderungen erfüllen. Ein passgenaues HMI ist hierbei der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung.

 

Text- und Bildquelle: ads-tec

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