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Lösungen für die letzten 20 Meter

IO-Link-Safety vereinfacht sichere Automatisierung

15.04.2026
von Redaktion INDUSTRIELLE AUTOMATION
Mit der Kombination robuster Sicherheitskomponenten und IO-Link Safety erschließt Euchner neue Möglichkeiten für eine durchgängige, sichere Kommunikation in der Automatisierung – zu sehen auf der Hannover Messe 2026 (Halle 27, Stand F50)

Die letzten 20 Meter in der Automatisierung waren lange ein Nadelöhr: Sensoren und Aktoren mussten einzeln verdrahtet werden. Je mehr Sicherheitssignale und Diagnosedaten übertragen werden sollten, desto komplexer. Euchner löst dieses Problem durch IO-Link Safety. Statt vieler Adern ist damit auf den letzten 20 Metern nur noch eine einzige Leitung notwendig, die Daten und Signale überträgt.

Mit der Kombination robuster Sicherheitskomponenten und IO-Link Safety ermöglicht der Hersteller eine durchgängige, sichere Kommunikation auf dem gesamten Weg von der Steuerung bis zum Sensor und zurück. Schalter, Zuhaltungen und Türsysteme lassen sich über eine standardisierte Schnittstelle effizient anbinden. Den Planungs- und Installationsaufwand senkt das deutlich. Die Übertragung von Betätiger-ID (bis SIL3 / PL e) ermöglicht dabei völlig neue Anwendungen wie etwa die sichere Positionsüberwachung beweglicher Maschinenteile. Zusätzlich senken Diagnosefunktionen den Wartungsaufwand und steigern dadurch die Anlagenverfügbarkeit. Dazu kommen ein problemloser Gerätetausch und eine detaillierte Status- und Fehlerdiagnose in Echtzeit. Weitere Highlights sind das modulare Schutztürsystem MGB2 Modular sowie das EKS2, die neueste Generation des Electronic-Key-Systems, die im April auf der Hannover Messe vorgestellte wurden.

Skalierbares Schutztürsystem

Wo sich Maschinen- und Anlagenkonzepte ändern, wächst MGB2 Modular mit: Das vollständig modular aufgebaute Schutztürsystem passt sich flexibel an wechselnde Anforderungen an. Durch die nahtlose Integration in Profinet, EtherCAT(P) und EtherNet/IP lässt sich das System für alle gängigen Steuerungsarchitekturen auslegen. Ein integrierter Ethernet-Switch reduziert den Verdrahtungsaufwand und vereinfacht die Netzwerktopologie. MGB2 Modular bietet Zutrittskontrolle, Bedienung und Signalisierung in einem Gerät. Es ist sehr robust (bis -30 °C, IP65) und erfüllt höchste Sicherheitslevel (PL e / SIL3). Damit eignet es sich unter anderem für modulare Produktionslinien, Linienumbauten oder Retrofit-Projekte.

Digitale Zugriffskontrolle für smarte Fabriken

Ebenfalls in Hannover waren zu sehen: Das Electronic-Key-System EKS2, das eine zentrale, manipulationssichere Zugriffsverwaltung für vernetzte Produktionsumgebungen mit variablen Rollen und Schichtmodellen ermöglicht. In Kombination mit dem neuen Electronic-Key-Manager EKM2 und der integrierten Datenbank lassen sich die Schlüssel am PC flexibel verwalten. Vordefinierte Templates, Datenverschlüsselung, hygienisches IP69K-Design und direkte Profinet-Anbindung machen die Integration des EKS2 in bestehende Automatisierungslösungen dabei besonders effizient.

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Quelle: Euchner

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