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Wie mit Process Mining Ihre Produktionsprozesse effizienter werden

Mehr sehen, besser steuern

28.02.2025
von Redaktion INDUSTRIELLE AUTOMATION
Trotz hochautomatisierter Abläufe und moderner Maschinen bleiben oft ineffiziente Prozesse bestehen

In der modernen Industrie stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Produktionsprozesse kontinuierlich zu optimieren. Trotz hochautomatisierter Abläufe und moderner Maschinen bleiben oft ineffiziente Prozesse bestehen. Die Ursachen sind dabei nicht auf den ersten Blick erkennbar. Hier setzt Process Mining an, eine Technologie, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Process Mining ist eine datenbasierte Analysemethode zur Visualisierung, Überwachung und Verbesserung realer Produktionsprozesse. Während Methoden wie Lean Management oder Six Sigma auf Stichproben und Beobachtungen beruhen, nutzt Process Mining die digitalen Spuren, die Maschinen, IT-Systeme und Mitarbeitende hinterlassen. Diese sogenannten Event Logs – Protokolldaten von Maschinensteuerungen, ERP-Systemen oder Produktionssoftwares – werden gesammelt, ausgewertet und in Prozessmodelle überführt. Das Ergebnis ist eine detaillierte Landkarte der tatsächlichen Abläufe in der Produktion. Unternehmen erkennen so Abweichungen von Soll-Prozessen, identifizieren versteckte Engpässe und erschließen Effizienzpotenziale. Besonders in komplexen Produktionsumgebungen bietet Process Mining eine bislang unerreichte Transparenz.

Wie Process Mining Produktionsprozesse effizienter macht

Process Mining ermöglicht die Überwachung von Produktionsprozessen in Echtzeit und schafft so Transparenz. Anstatt sich auf nachträgliche Analysen zu verlassen, können Produktionsleiter jederzeit den aktuellen Zustand einsehen und Verzögerungen und ineffiziente Abläufe sofort erkennen. So können sie zeitnah reagieren. Diese Echtzeit-Transparenz ist besonders wertvoll in Branchen mit hohen Produktionsvolumina und engen Lieferfristen.

Zudem identifiziert Process Mining Engpässe und Ineffizienzen, die zu Produktionsausfällen führen können. Durch die Visualisierung von tatsächlichen Durchlaufzeiten, Wartezeiten und Abweichungen können zielgerichtet Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ergriffen werden.

Process Mining und die passende Software-Lösung überführt komplexe Prozessmodelle in intuitive Dashboards und Diagramme, die auf einen Blick Optimierungsbedarf aufzeigen

Process Mining und die passende Software-Lösung überführt komplexe Prozessmodelle in intuitive Dashboards und Diagramme, die auf einen Blick Optimierungsbedarf aufzeigen

Datenbasierte Optimierung

Früher basierten viele Optimierungsentscheidungen auf Erfahrung und Bauchgefühl. Process Mining liefert dagegen harte Daten als fundierte Basis für Entscheidungen. Unternehmen setzen ihre Maßnahmen dort an, wo sie den größten Effekt haben – sei es durch Anpassung von Produktionsplänen, Umstrukturierung von Abläufen oder Investitionen in neue Technologien. Hier unterstützt Process Mining. Die praktische Umsetzung erfolgt dabei über Softwarelösungen wie MK|Ware, die den gesamten Prozess von der Datenerfassung bis zur Optimierung unterstützen. Ein Schlüsselfaktor ist die Datenintegration, da Produktionsdaten aus verschiedensten Quellen stammen – Maschinensteuerungen, ERP-Systeme, Logistik- und Qualitätssicherungssysteme. Leistungsfähige Software verknüpft diese Datenquellen und führt relevante Informationen zentral zusammen. So entsteht ein umfassendes Bild der gesamten Produktionskette.

Die Visualisierung der Prozesse schafft Transparenz

Die bloße Datenerfassung reicht jedoch nicht aus. Entscheidend ist die Visualisierung der Prozesse in einer für Produktionsleiter und Mitarbeitende verständlichen Form. MK|Ware überführt komplexe Prozessmodelle in intuitive Dashboards und Diagramme, die auf einen Blick Optimierungsbedarf aufzeigen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Integration von Qualifikations- und Ressourcenmanagement. Die intelligente Produktionssoftware berücksichtigt nicht nur Maschinen- und Materialflüsse, sondern auch die Verfügbarkeit und Qualifikation der Mitarbeitenden, wodurch die Produktion nicht ins Stocken gerät, wenn nicht ausreichend geschultes Personal verfügbar ist.

Automatiserungstreff 2025: Shopfloor 4.1: So gelingt die Vernetzung Ihres Maschinenparks

Entdecken Sie mit MK|Ware, wie Ihre Maschinen eigenständig kommunizieren. Simulieren Sie live an der EMMA (ExaMple MAchine) reale Produktionsabläufe und sammeln Sie wertvolle Daten.

Workshop: 09.04.2025 | 13:00 bis 18:00 Uhr

Ort: WTZ-Tagungszentrum Heilbronn

Quelle: MKW Digital Automation

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